Kunst Kann!

Kunst und Vermittlung

Ohne eigene Kunst keine Vermittlung. „Kunst arbeiten“ bedarf der Leidenschaft, Überzeugung, Konsequenz und Unabhängigkeit. Freiheit im Denken und Tun sind die Basis für die Verwirklichung eigener Ideen, Positionen und Haltungen im gesellschaftlichen Kontext. Die eigene Überzeugung ist der Nährboden für eine nachhaltige und sinnstiftende Arbeit, um „Kunst als Kunst“ zu vermitteln und in die Lebenswirklichkeit Anderer zu integrieren.

Kunst Kann!

Die Vermittlung kreativer Arbeit ist eine besondere und herausfordernde Aufgabe. Einerseits geht es um Technik und Handhabung von Werkzeug und Material, andererseits um eigene Ideen, eine persönliche Bildsprache und prozessorientiertes Arbeiten. Das Eine bedingt das Andere, es benötigt Struktur, aber wir wollen vor allem Freiheit – Das Gefühl „Alles ist erlaubt“ muss möglich sein. So macht es nicht nur Arbeit, sondern auch Freude, der Kreativität Raum zu geben, eigenständige Entwicklungen zu und Kunst entstehen zu lassen – um sie abschließend auch zu zeigen.

Natur kann!

Natur steht im Zentrum meiner Arbeit. Jahreszeiten und Witterung prägen ein naturnahes Arbeiten. Der Begriff des Erlebens und künstlerisches Arbeiten sind eng miteinander verbunden. Natur.Skulptur – Kunst in und aus der Natur – stellt eine alternative und kreative Zugangsform zur Entwicklung eines eigenen Naturverständnisses dar.  Die individuelle Wahrnehmung und das Empfinden in der Natur werden zum zentralen Gegenstand: Wir bauen Hütten und (Baum)Häuser, arbeiten mit „echtem“ Werkzeug, erleben Wind und Wetter, wir weben mit Gras, mörsern uns Pigmente aus der Natur für die Farben, gestalten ein Mikado aus Stöcken, gipsen Abdrücke von Tierspuren –  Wir begegnen einer Kunst, die sich mit Orten, Zusammenhängen und Materialien der Natur beschäftigt.

Kunst und Natur kann!

Gemeinsam sind wir stark. Lernen und Leben ist mehr, als eine auf Fakten reduzierte Weitergabe von Wissen. Bildung ist Menschenbildung! Wir verfolgen das gemeinsame Ziel, Werte, Fähigkeiten und Fertigkeiten durch die erlebnisorientierte Auseinandersetzung mit lebenspraktischen Themen zu vermitteln. Der Bauernhof, die Natur und die Werkstatt sind der Bühnen-, Kontakt-, Lebens- und Erlebnisraum gleichermaßen.