El Oceano

Ich stelle fest: Das Wesentliche hier in Cádiz, das uns den ganzen Tag über begleitet und unsere Zeit hier so unvermeidbar prägt, findet erst jetzt seinen ersten Eintrag. Interessant, oder? Dabei wäre es denkbar, sich ausschließlich damit zu befassen.

Der Ozean – Er ist wohl zu groß, als dass ich bisher mit nur wenigen Worten hätte auskommen könnte. Kann ich jetzt natürlich auch nicht. Das Wasser schwappt ja ständig und immer um Einen herum – Selbst nachts hören wir es, nur ganz selten ist es so still, dass wir es vom Bett aus oder vom Mittagstisch nicht hören könnten.

Und genau das ist es: Das Meer, das Wasser, der Ozean, beschäftigt uns permanent. Er ist so präsent, dass er hier wie normal dazu gehört!

Wie hoch sind die Wellen? Können wir auf’s Wasser? Gehen wir zum Strand? Wo spiegelt sich die Sonne? Schwimmen Fische da draußen? Sehen wir vielleicht einen Wal? Spielen die Möwen mit dem Wind? Frisst der Kormoran die Fische weg? Ist die Flut hoch? Suchen wir Krabben und Camerones? Kommt Sturm? Warum sind dort die Militärschiffe? Entdecken wir des Nachts die Fischerboote? Wieviele Fischer wohnen in Cádiz? Wann kommt ein Kreuz(Fahrt)ritterschiff? Welche Fische fangen die Fischer? Wann beginnt der Leuchtturm zu blinken? Sammeln wir Muscheln? Woher kommt der Wind? Haben wir Gegenwind? Ist die Luft heute besonders feucht? Spritzt uns die Gischt beim Radfahren in’s Gesicht? Wie heißen die vielen Muscheln? Wie heißen sie auf Spanisch? Und erst die Fische? Treten wir auf einen Fisch, wenn wir im Wasser sind? Sind viele Surfer in den Wellen? Sind die Wellen für uns zu groß? Wieviele Tausend Farbtöne hat das Meer? Wieviele tausend Farbtöne hat erst die Sonne, wenn sie sich im Wasser spiegelt? Wie geheimnisvoll ist die Welt unter Wasser?

Und noch viele, viele Fragen mehr!