Advent

Immer wieder werde ich gefragt: „Wie wird denn der Advent hier gefeiert?“ Und ich frage mich dann: Wie möchten wir feiern?

Ganz einfach: Wir schauen, wie es die Spanier machen und dann mischen wir mischen unsere Rituale von Zuhause mit den Gepflogenheiten von hier.

Vermutlich verpassen wir die Hälfte – weil es nur schwer möglich ist, nach Etwas zu suchen, was nicht bekannt. Aber wir sperren unsere Ohren und Augen auf und es ist unmöglich, dem Advent in der Stadt nicht zu begegnen. Und das ist eigentlich genau das Schöne daran: Die Adventszeit wird zu dem, was das Wort und der Sinn dessen benennt.

Die Lichter sind farbenfroh und allgegenwärtig. Die Weihnachtslieder klingen fröhlich. Wir stellen fest: Der Advent ist zum Tanzen und zum Feiern da, drinnen wie draußen auf den Plätzen.

Da stehen einfach ein paar Stühle, es gibt so etwas wie eine kleine Bühne, alles sehr einfach, die Musiker kommen zu Fuß, nehmen Platz und legen los. So einfach ist das. Wer will, steht daneben oder geht weiter – Wer will, tanzt mit – Wer will, hört einfach nur zu oder macht Picknick auf der Parkbank. So einfach ist das!